Anti-Aging
Gesund und vital für immer - wer träumt nicht von der ewigen Jugend? Gegen das Altern ist leider noch kein Kraut gewachsen. Allerdings gibt es viele Möglichkeiten, dem natürlichen Alterungsprozess entgegenzuwirken. Wenn Sie sich ausgewogen ernähren, regelmäßig bewegen und geistig rege bleiben, schaffen Sie beste Voraussetzungen für ein langes, aktives Leben. Gönnen Sie auch Ihrer Haut eine gute Behandlung, denn sie ist das Spiegelbild unseres Alters Der Begriff Anti-Aging, auch Altershemmung, ist eine Bezeichnung für Maßnahmen, die zum Ziel haben, die biologische Alterung der Menschen hinauszuzögern, die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau zu erhalten und auch das Leben insgesamt zu verlängern. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Prozess des körperlichen Alterns gleichzeitig durch mehrere Faktoren bedingt ist, von denen sich nur wenige bedingt beeinflussen lassen, aber nach aktuellem Wissensstand geht man davon aus, dass Menschen im Idealfall etwa 120 Jahre alt werden können.
Genetische Ursachen des Alterns Studien zur Zwillingsforschung haben ergeben, dass die Lebenserwartung zu etwa 30 Prozent durch die Gene vorgegeben ist. Andere Studien schätzen die Bedeutung der genetischen Ursachen höher ein und kommen auf einen Wert von 70%. Wer aus einer Familie kommt, in der mehrere Vorfahren ein hohes Alter erreicht haben, hat selbst statistisch auch eine höhere Lebenserwartung. Langlebigkeit ist also ein vererbbares Merkmal.
Alterung durch Lebensstil und Umwelteinflüsse Erwiesenermaßen beeinflussen Lebensstil und Umweltbedingungen den Prozess des Alterns; sie können ihn verzögern oder beschleunigen. Negative Auswirkungen haben starker Nikotin- und Alkoholgenuss, zu wenig Schlaf, Übergewicht, Stress, aber auch Verkehrslärm und Umweltverschmutzung.
Biochemische Alterung/Abnutzungstheorien Die biochemische Alterung ist ein Prozess, der im Körper abläuft und bei dem freie Radikale die wesentliche Rolle spielen. Sie entstehen permanent als Abfallprodukte des Stoffwechsels und gelten als potenziell zellschädigend. Nach Ansicht mancher Forscher können sie durch eine zusätzliche Zufuhr von bestimmten Vitaminen, Liponsäure oder Selen teilweise unschädlich gemacht werden, was sich auf den Prozess des Alterns auswirken soll.
Hormonelle Alterung Im Laufe des Lebens sinkt die Produktion verschiedener Hormone im Körper kontinuierlich, was als eine wesentliche Ursache des Alterungsprozesses und von Krankheiten wie Demenz, Arthrose, Osteoporose und auch von Krebs angesehen wird.
Auf Grund vorliegender Forschungsergebnisse empfehlen die verschiedenen Anti-Aging-Experten generell Dinge, die allgemein die Gesundheit fördern können.
Ausgewogene Ernährung Die Vermeidung von Übergewicht und gemäßigtes "hungern" Regelmäßige Bewegung Verzicht auf das Rauchen Verzicht auf ausgiebige Sonnenbäder und Besuche in Solarien Vermeidung von negativem Stress Häufig wird eine hohe tägliche Zufuhr der Vitamine A, C und E empfohlen sowie von Selen, um die schädliche Wirkung der freien Radikale zu bremsen.
Nachweislich leben überdurchschnittlich viele Menschen, die älter als 100 Jahre alt werden, auf Okinawa dort ernähren sich die Bewohner vor allem von Fisch, Soja, Tofu, Kohl, Süßkartoffeln, Obst und grünem Tee. Da die meisten Menschen, die über 100 Jahre alt werden, schlank sind und tendenziell eher Untergewicht haben, was auch auf Okinawa der Fall sein soll, gibt es außerdem den Tipp, die tägliche Kalorienzufuhr zu senken und bei den Mahlzeiten nie bis zur völligen Sättigung zu essen.
Sichtbares äußeres Zeichen des Alterns ist die Hautalterung, die etwa ab dem 25. Lebensjahr einsetzt und irgendwann vor allem in Form von Falten sichtbar wird. Dabei wird wieder zwischen der biologischen Alterung unterschieden und der Alterung durch äußere Einflüsse. Biologisch verlangsamt sich die Geschwindigkeit der Zellerneuerung, die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern nimmt ab. In tieferen Hautschichten wird durch das Enzym Collagenase mit zunehmendem Alter immer mehr Kollagen abgebaut, wodurch die Haut an Elastizität verliert. Der wichtigste äußere Faktor bei der Hautalterung ist die Einwirkung von UV-Strahlung, auch als Lichtalterung bezeichnet. Auch Nikotingenuss führt zu einer vorzeitigen Hautalterung mit Faltenbildung. Da deutlich sichtbare Falten als Zeichen des Älterwerdens zumindest im westlichen Kulturkreis als nicht erstrebenswert gelten, erfreuen sich Kosmetikprodukte, die mit dem Schlagwort Anti-Aging und dem Versprechen der Faltenreduktion werben, großer Beliebtheit.
Jung und gesund ein Leben lang Die moderne Medizin ermöglicht uns ein langes Leben: In Deutschland liegt die durchschnittliche Lebenserwartung von einer Frau bei 80 und von einem Mann bei 74 Jahren. Allerdings wird ein langes Leben häufig mit chronischen Krankheiten bezahlt. "Es wäre ein Idealfall, wenn man bis ins hohe Alter auf keine Medikamente angewiesen wäre", Dieser Idealfall kommt selten vor, obwohl jeder durch die tägliche Nahrung all die Stoffe aufnehmen könnte, die der Körper braucht, um gesund zu bleiben: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente sowie bestimmte Fett- und Aminosäuren gehören zu den Vitalstoffen, die der menschlichen Organismus dringend braucht. Um die Frage, wie Vitalstoffe für ein langes und gesundes Leben zu nutzen sind, geht es in der Orthomolekularen Medizin. Ihr Ziel ist es, den Stoffwechsel durch die Zufuhr von Nährstoffen in einem Gleichgewicht zu halten. Nährstoffmangel, Umweltgifte oder physikalische Faktoren wie UV- und radioaktive Strahlung führen zu einem Ungleichgewicht. Die Folgen sind vorzeitige Alterungsvorgänge sowie die Entstehung von akuten und chronischen Krankheiten.
Vitamin C ist eines der am längsten bekannten Vitamine. Die Mangelkrankheit Skorbut wurde erstmals bei Seefahrern beobachtet, die lange Zeit kein frisches Obst und Gemüse zu essen bekamen. Es ist ein wesentlicher Faktor bei der Bildung und Vernetzung von Kollagen und trägt so zur Festigkeit von Bindegewebe, Knorpel und Knochen bei. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Botenstoffen, es stärkt das Abwehrsystem, fördert die Wundheilung, verbessert die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln und ist einer der wichtigsten Radikalenfänger. Enthalten in Frischem Obst und Gemüse, vor allem Zitrusfrüchten Ein erhöhter Bedarf besteht bei Erkältungen und grippalen Infekten, bei Rauchern oder bei häufigem Alkoholmissbrauch.
Vitamin E schützt unseren Körper vor dem Angriff der so genannten "freien Radikale", die durch Rauchen, Alkohol und UV-Strahlen entstehen. Diese aggressiven Substanzen sind mitverantwortlich dafür, dass Zellen altern und sich Falten bilden. Vitamin E sorgt für ausreichende Feuchtigkeit der Haut, macht sie glatt und geschmeidig und sorgt für eine ausreichende Durchblutung. Daneben hat es eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Vitamin E ist deshalb in vielen Kosmetika enthalten. Vitamin E findet sich in: Gurke (mit Schale), Blumenkohl, Grünkohl, Spinat, Zucchini (mit Schale), Avocado, Datteln, Nüssen, Mango sowie im Weizenkeimöl, Maiskeimöl, Distelöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Traubenkernöl, Keimen.
Betacarotin ist eine Vitaminvorstufe und wird im Darm zu Vitamin A umgewandelt. Betacarotin ist enthalten in fast allen grünen, gelben und orangefarbenen Früchten und Gemüsen wie Feldsalat, Brokkoli, Avocado, Spinat, Zucchini, Grünkohl, Karotte, Paprika, Tomate, Kürbis, Aprikose, Mango, Melone, Papaya, Pfirsich Pilze und Hülsenfrüchte. . |